Firmengärten Wettbewerb
Firmengärten Wettbewerb 2017
 

Schirmherrschaft

Attraktive Firmengelände und ein grünes Arbeitsumfeld, vor allem bei Unternehmen in der Gesundheitsbranche, tragen maßgeblich zur Steigerung der Lebensqualität von PatientInnen/BewohnerInnen und MitarbeiterInnen bei. Hinzu kommt der nachhaltig ökologische Beitrag von dem das gesamte Umfeld profitiert. Die niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Cornelia Rundt, und die bremische Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, übernehmen gemeinsam die Schirmherrschaft für unseren Wettbewerb.

Cornelia Rundt

Ein kluger Mann[1] hat einmal festgestellt: „Narren hasten, Kluge warten, Weise gehen in den Garten“. Das Zitat macht deutlich: Gärten haben nicht nur eine wichtige ökologische Funktion, sie erhöhen auch die Lebensqualität. Das gilt auch und gerade für Firmengärten. Ob Bauern- oder Zen-Garten, verschlungene Wege oder akkurate Beete, ein Garten spiegelt immer auch ein Stück weit das Selbstverständnis einer Firma wider. Und für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind Grünanlagen mehr als nur ein Farbtupfer im manchmal eher grauen Arbeitsalltag. Dies gilt umso mehr, wenn die Gärten auch als grüne Oase, zum Beispiel in der Mittagspause, genutzt werden können. Jeder Gartenfreund wird darüber hinaus zustimmen, dass Gärten auch eine therapeutische Wirkung haben, man kommt zur Ruhe und erfreut sich an der Natur. Vor diesem Hintergrund erfüllen Firmengärten gleich mehrere Funktionen und der Wettbewerb trägt dazu bei, auf ihre Bedeutung aufmerksam zu machen. Ich bin schon sehr gespannt auf die Gartenanlagen der diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer und drücke allen ganz fest die Daumen. Zugleich wünsche ich mir, dass der Wettbewerb dazu beiträgt, dass sich noch mehr Firmen für einen Garten entscheiden. Deshalb danke ich den Initiatorinnen und Initiatoren sehr herzlich für die Organisation des Wettbewerbes und hoffe auf eine rege Beteiligung.


[1]  Rabindranath Tagore, bengalischer Dichter, Philosoph, Maler, Komponist und Musiker, der 1913 den Nobelpreis für Literatur erhielt und damit der erste asiatische Nobelpreisträger war.

Prof. Dr. Eva Quante-Brandt

Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer am FirmenGärten-Wettbewerb 2017,
in der Kulturgeschichte spielen Gärten immer schon eine zentrale Rolle. Mit der Kultivierung von Nahrungsmitteln gelang es, die Sicherheit zu gewinnen, die es brauchte, um sich an einem Ort niederzulassen. Im frühen Mittelalter galten Klostergärten als wichtiger Schritt in der Gartenentwicklung. Denn hier wurde verstärkt auf den Anbau von Obst und Gemüse sowie von Heilkräutern gesetzt. Erst im späteren Mittelalter entwickelten sich Ziergärten. Mit groß angelegten Rasenflächen, geraden Baumreihen, Skulpturen und Steinwegen galten Gärten viel mehr als Ort der Erholung und Regenerierung. Gärten haben somit in mehrfacher Hinsicht gesundheitsfördernden Einfluss.
Umso erfreulicher ist, dass der Wettbewerb diesmal unter dem Motto „Gesundheit – Pflege – Therapie“ steht. So können auch Unternehmen mit der Gestaltung von Außenanlagen dazu beitragen, Gesundheit und Wohlbefinden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Patientinnen und Patienten und Besucherinnen und Besuchern zu verbessern. Das kann dazu beitragen, z. B. die Grob- und Feinmotorik zu trainieren und die Sensibilität zu stärken. Die Wirkung von Gärten auf das menschliche Befinden ist unbestritten. Nicht umsonst lautet ein asiatisches Sprichwort: „Gärten sind wie gute, alte Freunde. Sie können trösten, beglücken, versöhnen, begeistern“. In diesem Sinne, wünsche ich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern kreative Ideen bei der Gestaltung ihrer Gärten und viel Erfolg für den Wettbewerb!

Herzlichst Ihre
Prof. Dr. Eva Quante-Brandt

 
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